Institut für Urheber- und Medienrecht |
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14.03.2007; 11:40 Uhr
Viacom verklagt Google und YouTube auf 1 Mrd. Dollar Schadensersatz
Anbieter bestreiten Verletzung von Urheberrechten
Wegen massiver vorsätzlicher Verletzung von Urheberrechten hat der amerikanische Medienkonzern Viacom International Inc. gegen Google eine Schadensersatzklage auf über 1 Mrd. Dollar erhoben. Wie das Unternehmen am 13.3.2007 mitteilte, soll mit der vor dem U.S. District Court for the Southern District of New York erhobenen Klage den Beklagten zudem untersagt werden, zukünftig durch Nutzung von Inhalten aus dem Repertoire von Viacom weitere Urheberrechtsverletzungen zu begehen. Nach Angaben des Unternehmens würden rund 160.000 Clips aus dem Programm von Viacom bei YouTube unlizenziert eingestellt, die bislang mehr als 1,4 Milliarden mal abgerufen worden seien. Damit erziele YouTube erhebliche Werbeeinnahmen und bedrohe zugleich die Angebote von anderen Anbietern, die auf legale Weise Entertainment-Inhalte zugänglich machten. Der Medienkonzern rechtfertigt die nun eingeleiteten rechtlichen Schritte damit, dass Verhandlungen mit Google und YouTube über die Einräumung von Lizenzen für die Nutzung von Programminhalten erfolglos geblieben seien, letztere aber ihr »ungesetzliches Geschäftsmodell« weiterbetrieben, ohne die angekündigten proaktiven Schritte zur Beschränkung von rechtwidrigen Inhalten durchgeführt zu haben. YouTube hingegen bestreitet der »Financial Times Deutschland« zufolge, Urheberrechte zu verletzen. Das Unternehmen lösche Inhalte, sobald es von Inhabern der Urheberrechte auf Verstöße hingewiesen werde. Dokumente:Institutionen:Permanenter Link zu dieser News Nr. 2966: http://www.urheberrecht.org/news/2966/
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