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14.03.2003; 18:31 Uhr
Umfangreicher Arbeitsplatzabbau bei Kabelnetzbetreiber ish
Kündigung für jeden vierten Mitarbeiter - "Keine Auswirkungen für Kunden"

Nach dem Verkauf der regionalen Kabelnetz der Deutschen Telekom (Telekom) beginnt bei den neuen privaten Kabelnetzbetreibern der erwartete Arbeitsplatzabbau. Der Kölner Netzbetreiber ish kündigte am 14.3.2003 die Kündigung von 350 seiner bisher 1290 Mitarbeitern an. "Wir haben unsere Organisation kundenorientiert umgebaut und dabei festgestellt, dass wir unsere Personal- und Sachkosten noch erheblich verringern können, ohne den Service zu verschlechtern", erläuterte Unternehmenssprecher James Bonsall den selbst so bezeichneten "Tritt auf die Kostenbremse". Für die vier Millionen Kunden des Unternehmens in Nordrhein-Westfalen ändere sich durch die Entlassungen nichts. Etwa ein Drittel der betroffenen Angestellten werden nach Angaben von ish von der Telekom übernommen, die anderen sollen durch eine Transferagentur betreut werden. Trotz des Personalabbaus verfolgt ish seine Pläne für einen Ausbau des eigenen Angebots weiter. Die Planungen für ein erweitertes Digital-Paket mit frei empfangbaren Programmen und Bezahlfernsehsendern laufen nach Darstellung des Unternehmens "auf Hochtouren". Starten soll das neue Angebot im Herbst. Auch der Verkauf von Hochgeschwindigkeits-Internetzugängen entwickle sich inzwischen "zufrieden stellend".

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