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31.03.2010; 12:40 Uhr
U.S. Copyright Group geht gegen illegale Film-Downloads vor
50.000 Verfahren mithilfe neuer Überwachungssoftware aus Deutschland
Nach einem Bericht der US-amerikanischen Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation geht die U.S. Copyright Group im Namen einer Koalition unabhängiger Filmproduzenten verstärkt gegen illegale Film-Downloads vor. Zu den bereits 20.000 laufenden Verfahren sollen 30.000 weitere kommen. Ein vom Hollywood Reporter zitierter Klägeranwalt erklärte, dass die geplante Prozesswelle zu einer alternativen Einnahmequelle führen solle. Die Klageschriften richten sich gegen Unbekannte (»John Doe« case), deren Daten mithilfe von IP-Adressen per Gerichtsbeschluss von Providern herausgegeben werden müssen. Ursprung der Kampagne ist laut Hollywood Reporter die von der deutschen Firma Guardaley IT entwickelte Schutzsoftware, die eine Überwachung von P2P-Netzwerken ermöglicht. Die Recording Industry Association of America (RIAA) habe jedoch bereits 2008, nachdem ca. 35.000 Verfahren gegen Musik-Filesharer abgeschlossen waren, das Ende von Massenklagen ausgerufen. So hätten die Anwälte der U.S. Copyright Group bei den ersten Verfahren erstaunte Reaktionen bei den Providern erlebt, da diese davon ausgegangen seien, dass auch die Motion Picture Association of America von Massenverfahren absehen würde. Dokumente:
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