Institut für Urheber- und Medienrecht |
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07.11.2006; 10:21 Uhr
GEMA nimmt YouTube wegen Urheberrechtsverletzungen ins Visier
Google als neuer Eigentümer um Schadensbegrenzung bemüht
Die unlizenzierte Verwendung von Musik auf der Online-Plattform YouTube will sich die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) nicht länger gefallen lassen. Wie das »Handelsblatt« am 6.11.2006 berichtete, hat die Verwertungsgesellschaft für Musikschaffende Verhandlungen mit dem neuen Eigentümer der Video-Plattform, der Google Inc., aufgenommen. Ziel ist es zum einen, für die urheberrechtswidrige Verwendung von Musik bei entsprechenden Video-Clips Lizenzgebühren für die Mitglieder der GEMA einzufordern. Zum anderen ist Google auf konkrete Verstöße gegen Urheberrechte hingewiesen worden, die zu beenden das Unternehmen versprach. Dem Bericht des »Handelblatts« zufolge forderte Stefan Weikert von Edel Music eine generelle Kostenpflichtigkeit der Video-Plattform, um so zu verhindern, dass durch das Angebot die Bereitschaft der Verbraucher, Musik zu kaufen, nicht noch weiter sinkt. Nach der Übernahme von YouTube durch Google für 1,65 Mrd. Dollar mehrten sich die rechtlichen Probleme gegen die Plattform. Um Forderungen wegen Urheberrechtsverstößen zuvor zu kommen, hat sich Google in den letzten Wochen bemüht, von mehreren amerikanischen Medienkonzernen die Rechte für die Nutzung von TV-Inhalten auf der Video-Plattform zu erhalten. Auch der F.C. Bayern München hatte laut der »Netzeitung« vom 2.11.2006 angekündigt, gegen die Verbreitung von eigenen Spielen vorzugehen, die nicht über die vereinseigene Website erfolgt. Das dortige Angebot ist für den Nutzer kostenpflichtig. Dokumente:Institutionen:Permanenter Link zu dieser News Nr. 2849: http://www.urheberrecht.org/news/2849/
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