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14.11.2005; 12:49 Uhr
Sony BMG stoppt Produktion von Kopierschutz-Software
CDs sollen ohne »XCP«-Technologie produziert werden
Der Unterhaltungskonzern Sony BMG Music Entertainment (Sony BMG) hat in einer Pressemitteilung angekündigt, die Verwendung des Kopierschutzprogramms »XCP« vorübergehend auszusetzen. Nichtsdestotrotz stehe das Unternehmen zur Verwendung von Kopierschutztechnologien, um seine Rechte und das geistige Eigentum seiner Künstler zu beschützen. Jedoch wolle es zunächst seine »Digital Rights Management«-Systeme einer eingehenden Untersuchung auf mögliche Sicherheitslücken unterziehen. Sony BMG reagiert damit auf die Kritik an seiner bisher nur auf US-amerikanischen Musik-CDs verwendeten Kopierschutzsoftware. Dieser wird vorgeworfen, so genannten »Trojanern« als Einfallstor für den Zugriff auf private Computer zu dienen. Das Software-Unternehmen Microsoft hat hierauf bereits reagiert. Der Leiter der Anti-Malware-Abteilung Jason Garms hat in einem »blog« vom 13.11.2005 angekündigt, dass die Antispywareprogramme der Firma durch Updates lernen sollen, den »XCP«-Kopierschutz zu entfernen. Dokumente:Institutionen:Permanenter Link zu dieser News Nr. 2448: http://www.urheberrecht.org/news/2448/
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