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23.04.2004; 16:42 Uhr
International koordinierter Coup gegen Internetpiraterie geglückt
Weltweit über 120 Razzien - mehr als 200 Rechner und 30 Server beschlagnahmt
Laut US-Medienberichten ist in der Zeit vom 21. bis 22.4 2004 der bisher größte international koordinierte Coup gegen Internetpiraten geglückt. Unter dem Projektnamen »Operation Fastlink« haben sich europäische und US-amerikanische Strafverfolgungsbehörden und Urheberverbänden, darunter das Federal Bureau of Investigation (FBI), das Department of Justice (DOJ) der USA, das deutsche Bundeskriminalamt (BKA), die spanische Cuerpo Nacional de Policia (CNP), die britische National High Tech Crime Unit (NHTCU) und die Federation Against Copyright Theft (FACT) im Kampf gegen die Internetpiraterie zusammengeschlossen. Bei den mehr als 120 in zehn Nationen und 27 US-Bundesstaaten durchgeführten Razzien sollen die Ermittler mehr als 200 Rechner und 30 Server beschlagnahmt haben. Den Tatverdächtigen wird vorgeworfen, über so genannte Warez-Gruppen Raubkopien von Musik, Filmen und Software im Wert von rund 50. Millionen Dollar über das Internet in Umlauf gebracht zu haben. US-Justizminister John Ashcroft bezeichnete den Umfang der internationalen Zusammenarbeit als deutliches Zeichen an alle Piraten, dass sie nicht länger durch Staatsgrenzen geschützt seien. Permanenter Link zu dieser News Nr. 1834: http://www.urheberrecht.org/news/1834/
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